Den bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 9. September 2018 eröffnet um 11.00 Uhr auf dem Alter Markt in Köln Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, nach den Grußworten von Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, und Professor Dr. Jörg Haspel, Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Dabei erhält die gastgebende Stadt für die Ausrichtung der bundesweiten Eröffnungsfeier seitens der DSD durch ihren Vorstand Dr. Steffen Skudelny eine Auszeichnung, mit der an das großartige Engagement der Stadt und ihrer Bürger erinnert werden soll. Im Anschluss diskutieren Bundesbauministerin a. D. Dr. Barbara Hendricks, Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin und Leiterin des LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland, Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator und Leiter des Amts für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Köln, unter Moderation von Florian Müller die Frage „Wie wichtig ist die Erhaltung unserer Denkmallandschaft und was kann das Europäische Kulturerbejahr beisteuern?“. Die Eröffnungsveranstaltung wird musikalisch eingerahmt von den Kölner Ratsbläsern und den Bläck Fööss.

Tag des offenen Denkmals 2018In der Rheinmetropole laden private und öffentliche Denkmaleigentümer zum Besuch der über 150 geöffneten Denkmale und weiteren Aktionen ein. Die Veranstaltungen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Bereits am Samstagabend, den 8. September 2018 erklingt um 20.00 Uhr in Maria im Kapitol im Rahmen der Benefiz-Konzertreihe Grundton D des Deutschlandfunks die Sinfonie Nr. 5 von Anton Bruckner mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter dem Dirigenten John Storgårds.

Mehr als 7.500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten öffnen deutschlandweit am Tag des offenen Denkmals ihre Tore. Passend zum Jahresmotto „Entdecken, was uns verbindet“ können die Besucher vor Ort erleben, wie unser bauhistorisches Erbe europäische und länderübergreifende Wurzeln und Prägungen hat.

Der Erfolg des Tags des offenen Denkmals ist ein Paradebeispiel für das gelungene Miteinander verschiedener Planungspartner. Ohne die Organisatoren der Länder, der Städte und Kommunen, der Initiativen und Vereine, der Kirchengemeinden und vieler anderer oft ehrenamtlich Engagierter und privater Denkmalbesitzer wäre eine so große und flächendeckende Kulturveranstaltung wie der Denkmaltag nicht durchführbar.

Unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm ist das bundesweite Programm einsehbar. Dort können sich Interessierte alle teilnehmenden Denkmale in einer Region anzeigen lassen oder nach bestimmten Denkmalkategorien suchen, um sich über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenzustellen. Die mobile Nutzung vor Ort ermöglicht die kostenfreie App.

Der Tag des offenen Denkmals, eine eingetragene Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals in Deutschland.
Weitere Informationen auch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.